ST. ALOYSIUS
Für die Katholiken "jenseits der Seestraße", damals also vor allem im Afrikanischen Viertel, mietete die Muttergemeinde St. Joseph schon 1914 einen ehemaligen Fabriksaal in der Barfusstraße. Zu Ostern konnte hier eine Notkapelle eingeweiht werden, die mit der Einrichtung der bisherigen Notkapelle von St. Joseph ausgestattet wurde. Als später darüber Wohnungen in das Haus eingebaut wurden, verlegte man die Wasser- und Abwasserrohre durch die Kapelle- der "Großstadtapostel". Carl Sonnenschein beschrieb sie in seinem bekannten "Notizen" als zeitgenössische Katakombenkirche.
Maximilian Fabich wurde zum ersten eigenen Seelsorger ernannt, er lud ein: " Ihre Kirche ist zwar nur ein gemieteter Fabriksaal, wird aber als Stätte wahrer Andacht von allen treuen Besuchern geschätzt".
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